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Vereinsservice Aktuell

Dr. Rolf Müller: „Lassen Sie sich impfen“

 

Landessportbund wendet sich mit Impf-Appell an Sportvereins-Mitglieder

 

Der Landessportbund Hessen (lsb h) ruft die rund 2,1 Millionen Mitglieder der hessischen Sportvereine dazu auf, sich gegen SARS-CoV-2 impfen zu lassen. In einem offenen Brief hat lsb h-Präsident Dr. Rolf Müller sich jetzt an die fast 7.600 hessischen Vereine und ihre Verantwortlichen gewandt und sie um Unterstützung gebeten. Müller warnt in seinem Schreiben davor, dass ein weiterer Lockdown den Vereinssport hart treffen würde.

 

„Vor allem um die Kinder und Jugendlichen, aber auch um die Älteren, die die Gemeinschaft des Vereins besonders brauchen, machen wir uns als Landessportbund Sorgen. Schon jetzt hat der Bewegungsmangel in den vergangenen eineinhalb Jahren Spuren hinterlassen, und die pandemiebedingten Mitgliederrückgänge schmerzen. Nun haben wir aber die Chance, diese Rückschläge wieder aufzuholen. Deshalb möchte ich Sie alle heute bitten, weiter vorsichtig und besonnen zu agieren. Die Corona-Impfung ist der Weg aus der Pandemie, bietet einen guten Schutz und ist inzwischen weitgehend verfügbar. Um die positive Entwicklung in unseren Vereinen, Verbänden und Sportkreisen seit dem Frühsommer abzusichern und den Wiedereinstieg in den Sport weiter zu fördern, ruft der Landessportbund dazu auf, sich impfen zu lassen“, heißt es wörtlich.

 

Der Appell des Landessportbundes – größte Personenvereinigung im Land Hessen – richtet sich dabei an all jene der knapp 2,1 Millionen Vereinsmitglieder, für die eine Impfung empfohlen wird. „Gerade den Kindern und Jugendlichen, die in der Pandemie besonders gelitten haben und für die eine Impfung nicht oder erst seit Kurzem möglich ist, sind wir es schuldig, dass wir jetzt umsichtig agieren“, sagt der lsb h-Präsident. In seinem Brief stellt er auch den Sportbezug her: „Nicht nur diejenigen, die eine Spielsportart ausüben, wissen, wie wichtig eine starke Abwehr ist. Im Kampf gegen die Pandemie sollten wir deshalb gemeinsam auf vorbeugenden Schutz in Form einer Impfung setzen, die nicht nur den bzw. die Einzelne/n, sondern auch andere schützt. So wie im Sport ist auch hier Teamgeist gefragt. Tragen Sie mit der Impfung zu diesem Gemeinschaftsschutz bei, so dass wir gut durch den Herbst und Winter kommen und gemeinsam im Verein Sport treiben können.“

 

Der Landessportbund selbst hatte bereits direkt nach Aufhebung der Impf-Priorisierung im Juni eine Betriebsimpfung für seine Mitarbeitenden organisiert. In Zusammenarbeit mit der Sportklinik Frankfurt wurde dieses Angebot auch auf weitere Verbandsmitarbeitende der  Frankfurter Otto-Fleck-Schneise 4 ausgeweitet. In seinen Social-Media-Kanälen wirbt der Landessportbund Hessen bereits seit Längerem für Corona-Impfungen, ihre Bedeutung für die hessischen Sportvereine und deren Mitglieder. Entsprechende Text-Bild-Grafiken stellt der Verband jetzt nun auch Vereinen, Sportkreisen und Verbänden zur Verfügung.

 

In seinem Schreiben appelliert Müller entsprechend: „Sie als Vereinsverantwortliche möchte ich heute bitten, bei Ihren Mitgliedern um die Annahme von Impfangeboten zu werben. Ob mit Plakataktionen oder über direkte Ansprache: Motivieren Sie Ihre Mitglieder für die Corona-Schutzimpfung und informieren Sie diese über die hohe Bedeutung für unsere Gesellschaft sowie  für unser Vereinsleben. Gehen wir als Sportgemeinschaft mit gutem Beispiel voran.“

05.08.2021

 

                                      

 

 

 

                                                           

 

                                                   

 

 

                                                          


 

 

 

 

 

Aktuell:

 

Corona-Update: Neue Regeln für den Tennisbetrieb

Neue Corona-Schutzverordnung und Eskalationsstufenplan: Das ist zu beachten!

Am 17. August hat das Corona-Kabinett des Landes Hessen eine neue Coronavirus-Schutzverordnung (CoSchuV) verabschiedet. Darüber hinaus hat man mit einem Präventions- und Eskalationskonzept zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung von SARS-CoV-2 in Hessen einen Stufenplan eingeführt, der die lokalen Behörden befugt, über die Coronavirus-Schutzverordnung hinausgehende, strengere Maßnahmen anzuordnen. Dies gilt insbesondere ab einer regionalen 7-Tages-Inzidenz von mehr als 35. Die neuen Regelungen gelten vorerst bis zum 16. September 2021.

Grundsätzlich hat sich für den Sport nichts geändert. Denn nach § 20 neuen CoSchuV bleibt der Freizeit- und Amateursport auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen vollumfänglich erlaubt – allerdings nur bis zu einer 7-Tages-Inzidenz von unter 35.

Da mittlerweile die Mehrheit aller hessischen Landkreise eine 7-Tages-Inzidenz von über 35 erreicht hat, greifen in diesen Kreisen bereits die ersten strengeren Regelungen gemäß des hessischen Präventions- und Eskalationskonzepts – mit Auswirkungen auf den Sportbetrieb. In welcher Stufe sich Ihr Kreis befindet finden Sie hier: https://soziales.hessen.de/gesundheit/corona-in-hessen/das-hessische-praeventions-und-eskalationskonzept

Nachfolgend fassen wir Ihnen die wichtigsten Regelungen und Fragestellungen in Bezug auf den Tennisbetrieb zusammen.

7-Tages-Inzidenz > 35 (innerhalb der letzten 7 Tage)

  • Der Einlass in die Innenräume von Sportstätten (also auch Tennishallen) ist nur mit Negativnachweis (3G-Regel = geimpft – genesen – getestet) gestattet.
  • Der Einlass in die Innengastronomie ist ebenfalls nur für Gäste mit Negativnachweis gestattet. Für Innenräume von Vereinsheimen und Clubhäusern trifft dasselbe zu.

7-Tages-Inzidenz > 50 (innerhalb der letzten 7 Tage)

  • Generelle Pflicht zum Tragen medizinischer Masken in Gedrängesituationen, in denen die Mindestabstände nicht eingehalten werden können.
  • Es gilt eine Teilnehmerbegrenzung für Veranstaltungen auf 500 Personen im Freien und 250 Personen in Innenräumen (zuzüglich Geimpfte/Genesene).

7-Tages-Inzidenz > 100 (innerhalb der letzten 7 Tage)

  • Der Einlass auf die Außenflächen von Sportstätten (also auch Tennisplätze im Freien) ist nur mit Negativnachweis gestattet.
  • Der Einlass in die Außengastronomie ist nur für Gäste mit Negativnachweis gestattet. Das gilt auch für den Außenbereich von Sportanlagen (z.B. Terrasse von Tennisclubs).
  • Der Einlass zu Sportveranstaltungen (auch im Freien) ist nur mit Negativnachweis gestattet. Es gilt eine Teilnehmerbegrenzung auf 200 Personen im Freien und 100 Personen in Innenräumen (zuzüglich Geimpfte/Genesene).
  • Zu beachten ist ferner: Im öffentlichen Raum greift eine allgemeine Kontaktregel. Maximal zehn Personen aus verschiedenen Hausständen dürfen im öffentlichen Raum zusammen Sport treiben. Kinder bis einschließlich 14 Jahre sowie Genesene und vollständig Geimpfte zählen bei der Beschränkung auf maximal zehn Personen nicht mit.  

Wenn der Schwellenwert der jeweiligen Stufe fünf Tage in Folge unterschritten wird, sollen die Beschränkungen im Regelfall wieder ab dem nächsten Tag zurückgenommen werden.

Da es einige Fragestellungen zu diesen neuen Regelungen und deren praktische Anwendung auf den Trainings- und Wettspielbetrieb gibt, haben wir die wichtigsten in einem Fragenkatalog zusammengefasst und in diesem Zuge auch die Durchführungsbestimmungen zur Medenrunde entsprechend aktualisiert. Darüber hinaus finden Sie weiterführende Informationen auch immer beim LSBH.



SCHLUSSWORT
Wir wissen, dass diese neuen Regelungen für alle Beteiligten weder zufriedenstellend noch einfach handzuhaben sind. Auch wir haben uns den Verlauf der letzten Saisonhälfte anders vorgestellt. An dieser Stelle möchten wir auch noch einmal klar stellen: Diese Regelungen wurden weder vom HTV beschlossen, noch werden sie von uns getragen. Wir versuchen auch weiterhin, unsere Forderungen und Ideen im Sinne des Tennissport bei der hessischen Politik einzubringen.

Aktuell scheint es in der Politik zumindest eine Abkehr vom starren Blick auf die Inzidenzen zu geben und die regionale Hospitalisierung soll in den Fokus gerückt werden. Die neue 3G-Regel wird uns aber sicherlich noch einige Zeit begleiten – unabhängig davon, ob diese auch in Zukunft an Inzidenzwerte gekoppelt bleibt.

Bis dahin müssen wir nun alle das beste aus der Situation machen und an einem Strang ziehen.

26.08.2021